
Über mich
Spätestens im Alter von 10 Jahren habe ich mich bereits für Afrika interessiert, als ich 1951/1952 meine Mutter zum Lebensmittelkaufmann im Dorf in der Nähe von Marburg/Lahn begleitete, um beim Kauf von Sanella-Margarine die Sammelbilder über Afrika auszusuchen, die mir noch fehlten. Diese Sammelbilder gab es auch für Sammelalben über Südamerika und Asien, so weit ich mich erinnere, aber mich interessierten nur die Bilder von Afrika, die ich in ein großformatiges Buch einklebte, das von Jürgen Hansen geschrieben war. 100 Bilder musste ich dafür sammeln; wie viel Sanella-Margarine meine Mutter dafür insgesamt kaufen musste, weiß ich natürlich nicht mehr. Aber wir waren damals ja auch eine große Familie, die viel von dieser Margarine verbrauchte.
Später, viel später war ich für ein weltweit agierendes Pharma- und Chemie-Unternehmen tätig, bei dem ich die Möglichkeit hatte, gelegentlich einige Länder Afrikas auf Geschäftsreisen zu besuchen, was meinen Interessen sehr entgegen kam.Darunter waren die Länder Ägypten, Algerien, Benin, Kenya, Kongo Kinshasa, Nigeria, Tanzania, Togo.
Dazu kamen dann auch Urlaubsreisen nach Marokko und Tunesien.
Mein Interesse speziell für Papageien ist wohl damals entstanden, als ich als 10-jähriger bei einem ersten Besuch in Frankfurt am Main das "Café der Tierfreunde" in der "Neue Kräme" besuchte, das in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts einem Fast-Food-Restaurant weichen musste, und dort den ersten Kontakt zu in erbärmlich kleinen Käfigen untergebrachten Amazonen-Papageien hatte. Gerade um die Häuserecke herum auf der Berliner Straße gab es das Zoo-Geschäft von Frau Haas, wo ich bei Frau Haas 1972, also viele Jahre später, meinen ersten Mohrenkopfpapagei kaufte.
Damit war der erste Schritt getan, mich mit den Krummschnäbeln zu beschäftigen.
Weil ich berufstätig war, konnte ich nur in sehr kleinen Schritten dieses Hobby ausbauen. Es erschöpfte sich zunächst auch hauptsächlich auf das Lesen von Fachliteratur.
Ich schrieb dann später im Vorruhestand ein erstes Buch über die "Handaufzucht von Papageien", und eines "Unser Mohrenkopfpapagei", und übersetzte 2 Bücher der weltweit in Fachkreisen bekannten Expertin Rosemary Low: "Papageien-Zucht" und "Weißbauchpapageien".
Und dann endlich hatte ich auch die Zeit und die Mittel, ganz individuelle Reisen nach Afrika zu den dort lebenden Papageien zu machen, sie zu fotografieren und Berichte über die erlebnisreichen Reisen zu schreiben, die in Deutschland, der Schweiz und einige auch in Holland veröffentlicht wurden.
Ich möchte mit diesen Seiten hier alle Interessenten an meinen Erlebnissen auf diesen Safaris teilnehmen lassen.
Mit dem ostafrikanischen "karibu", was so viel heißt wie "sei willkommen" lade ich jeden ein, hier auf diesen Seiten herumzustöbern.